Vilsbiburg will Erfolgsserie ausbauen – Gegen Plattling soll am Sonntag um 14 Uhr ein Heimsieg her

Spiel gedreht, drei Punkte eingefahren – mit etwas Glück siegten die Bezirksligafußballer des TSV Vilsbiburg am letzten Spieltag bei der Eintracht Landshut mit 4:2. Die Truppe von Trainer Markus Wojtowicz hat damit nach neun Spieltagen 14 Punkte auf dem Konto und ist auf dem besten Weg den angepeilten Klassenerhalt zu schaffen. Am Sonntag um 14 Uhr empfangen die Vilsstädter die SpVgg Plattling und wollen die Erfolgsserie mit einem Heimsieg ausbauen.

Während es bei den Hausherren zu Saisonbeginn recht gut läuft, ist bei der Spielvereinigung noch der Wurm drin. Die Gäste sind nach neun Spieltagen noch sieglos und belegen mit drei Punkten den vorletzten Tabellenplatz. Das hatten sich Trainer Philipp Krämer und seine Truppe sicherlich anders vorgestellt. Die Verantwortlichen in Plattling haben deshalb reagiert und mit der Verpflichtung der Vertragsspieler Tobias Groß, Andreas Birk und Alexandru Ciucur nachgelegt.
Genutzt hat dies allerdings kurzfristig noch wenig. Konnte man in Teisbach und bei Türk Gücü Straubing wenigstens jeweils einen Zähler ergattern, so gab es zuletzt in Abensberg und gegen Langquaid klare Niederlagen. Plattling steht in Vilsbiburg somit enorm unter Zugzwang und will mit einem Auswärtssieg die Wende einleiten.
Bei den Gastgebern melden sich Maxi Anderseck und Niels Wagensonner aus dem Urlaub zurück. Dagegen stehen hinter den Einsätzen des angeschlagenen Abwehrchefs Manuel Aumeier sowie den Mittelfeldspielern Marco Grüneis und Alex Giglberger noch Fragezeichen. Coach Markus Wojtowicz ist dennoch zuversichtlich: “Wir wollen unseren guten Lauf fortsetzen. Plattling ist sicherlich besser als der derzeitige Punktestand aussagt. Wir werden die Gäste aufgrund der Tabellensituation keinesfalls unterschätzen.“

TSV Vilsbiburg: Preiß, Aumeier, Huber, Buchner, Gotthardt, Giglberger, Anderseck, Durmus, Grüneis, Passarge, Wagensonner, Köroglu, Kobold, Lukas Maier, Florian Maier, Trousil, Tobi Bauer.

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Florian Maier (Mitte) sicherte zuletzt mit zwei Toren den Sieg und fühlt sich in der Jokerrolle pudelwohl.

Text Josef Perzl, Foto Birgit Schmideder