Im Derby zählen Punkte doppelt – Vilsbiburg und Niederaichbach im Kampf um den Klassenerhalt

In der Bezirksliga West steht am achten Spieltag ein Derby mit richtungsweisendem Charakter auf dem Programm. Die Fußballer des TSV Vilsbiburg empfangen dabei am Sonntag um 15 Uhr die SpVgg Niederaichbach und wollen ihren Heimvorteil nutzen. Für beide Teams steht nach Umstrukturierung ihres Kaders der Klassenerhalt im Vordergrund.

Während die Vilsstädter jedoch mit neun Abgängen beinahe eine komplette Mannschaft ersetzen mussten und zahlreiche Youngster einbauen müssen, halten sich die Änderungen bei der Truppe von Gästetrainer Andi Stadler in Grenzen. Allerdings wiegt das Karriereende von Torhüter Markus Vesely schwer. Der Routinier im Kasten war jahrelang das Rückgrat von Oabo und ist nur schwer zu ersetzen.
Bleibt als Lebensversicherung für die Gäste Torjäger Florian Wischinski, der mit vier Toren und vier Assists in seinen fünf Einsätzen auch diese Saison zu überzeugen weiß. Auch TSV-Co-Trainer Jürgen Rackerseder hat gehörigen Respekt vor dem Gästeangreifer: „Florian Wischinski ist seit Jahren einer der effektivsten und treffsichersten Stürmer der Liga, der kaum ganz auszuschalten ist. Dazu kommt, dass das Gästeteam stets schwer zu bespielen ist und wir sicherlich ein spannendes Spiel erwarten. Wir konnten aber zuletzt zwei Mal unseren Kasten sauber halten und wollen diese Miniserie möglichst fortsetzen.“
Während die Hausherren mit acht Punkten derzeit auf Platz elf liegen, rangieren die Gäste mit sechs Zählern auf Abstiegsrelegationsplatz dreizehn. Das Derby hat also vorentscheidenden Charakter. Dem Sieger winkt der Anschluss an das Mittelfeld, während der Verlierer vorerst in der Abstiegszone festsitzt.

TSV Vilsbiburg: Preiß, Aumeier, Huber, Buchner, Gotthardt, Giglberger, Durmus,  Grüneis, Anderseck, Passarge, Wagensonner, Köroglu, Kobold, Lukas Maier, Florian Maier, Trousil, Bauer Tobi.

SpVgg Niederaichbach: Wolf, Giebel, Pless, Zierer, Spengler, Schlecht, Köferl, Abstreiter, Florian Wischinski, Häckl, Ettlinger, Michael Zehentbauer, Martin Wischinski, Durmishaj, Tim Zehentbauer, Petschko, Detterbeck.

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In der letzten Saison behielt die Truppe von TSV-Spieler Simon Gotthardt (links) mit 3:1 die Oberhand gegen die Spielvereinigung.

Text Sepp Perzl, Foto Birgit Schmideder