Knüppeldicke Saison für TSV Vilsbiburg

Seit drei Wochen ist die Bezirksliga-Truppe des TSV Vilsbiburg nach dem Lockdown wieder im Training für die neue Spielrunde. Dabei wartet für Neutrainer Markus Wojtowicz und seinem Co-Trainer Jürgen Rackerseder jede Menge Arbeit. Der Bezirksligist muss nämlich zahlreiche Abgänge verkraften und eigene Jungspunde integrieren.

„Wir haben in den letzten 12 Monaten mittlerweile neun Spieler aus unserem Stammkader verloren. Trotz intensivster Bemühungen haben wir die Lücken nicht annähernd schließen können und überhaupt keinen Neuzugang bekommen. Wir müssen jetzt unsere Kreisliga-Juniorenspieler ins kalte Wasser werfen.“ berichtet Vilsbiburgs Abteilungsleiter Josef Perzl.

Bereits im vergangenen Sommer haben die beiden langjährigen Stammspieler Klaus-Peter Schiller und Betim Nikqi beim SSV Weng angeheuert und fungieren beim Kreisklassisten als Spielertrainer-Duo. Nun haben weitere Leistungsträger wie Fabian Gruber, der sich nach seinem geplatzten Spielertrainer-Engagement beim SV Frauenbiburg der SpVgg Landshut angeschlossen hat, Kevin Löffler (Co-Spielertrainer DJK Altenkirchen), Lukas Stierstorfer (FC Gottfrieding), Maxi Huber (FC Teisbach), Markus Luginger (TV Geisenhausen) und Benedikt Worschech (TSV Haarbach) dem Bezirksligisten den Rücken gekehrt. Zudem steht Daniel Werner aus beruflichen Gründen nicht mehr zur Verfügung.

„Es hilft jetzt nicht, den Kopf in den Sand zu stecken. Die Mannschaft wird mit ihrem Trainer Markus Wojtowicz alles probieren, um die Klasse zu halten. Aber wir betrachten die Saison realistisch und wissen, dass wir vor einer knallharten Saison stehen.“ gibt sich Spartenleiter Perzl keinen Illusionen hin. Nachdem die Abgänge nur mit eigenen Nachwuchsleuten ersetzt werden konnten, rechnet der TSV mit einer knüppelharten Runde.

In den ersten Testspielen war dementsprechend viel Luft nach oben. Sowohl beim 1:1 in Johannesbrunn (Torschütze Niclas Passarge) als auch bei der 2:3 Niederlage in Aufhausen (Tore Maxi Anderseck, Niels Wagensonner) und beim 2:1 Sieg gegen den TSV Velden (beide Tore Maxi Anderseck) zeigten sich Abstimmungsprobleme in der neuformierten Truppe. Weitere Gelegenheit zum Einspielen besteht am 10. Juli beim Landesligisten TV Aiglsbach, am 16. Juli beim Bezirksligisten FC Buchbach II und am 18. Juli beim Bezirksligisten SV Hebertsfelden.

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Ziemlich knifflig – Vilsbiburgs Trainer Markus Wojtowicz und sein Assistent Jürgen Rackerseder stehen vor der schweren Aufgabe, aus den vielen Eigengewächsen eine schlagkräftige Truppe zu basteln.